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Der pädagogische Ansatz und Alltag

Erhöhte Lebensqualität, gesellschaftliche Gegebenheiten und neue pädagogische Konzepte und Perspektiven verändern die Ansprüche an unsere Bildungs- und Erziehungsarbeit. Hieraus ergeben sich neue Herausforderungen und Veränderungen für unsere tägliche Arbeit. Unsere Konzeption sehen wir nicht als fertiges Werk unserer pädagogischen Arbeit an, vielmehr beschreibt sie auf anschauliche und praktische Weise unser anspruchsvolles Aufgabengebiet. Diese Art der Dokumentation bietet uns die Möglichkeit unsere Bildungsarbeit und deren pädagogischen Leitfaden regelmäßig zu überprüfen, reflektieren, ergänzen und zu erneuern.

Aufgrund des Wertebewußtseins und der Bedürfnisse jedes Einzelnen, hat sich das Team des Ev. Kindertageseinrichtung Jona für den
„Lebensbezogenen Ansatz“ von Norbert Huppertz,
Prof. für allgemeine Pädagogik und Sozialpädagogik an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg i. Br., entschieden.


Dabei spielen unsere an die Situationen der Kinder angepassten Bildungsinseln eine wichtige Rolle.

So haben die Kinder die Möglichkeit, sich über den Tag die Räume sowie das Außengelände nach ihren Bedürfnissen und Interessen auszusuchen. Die Erwachsenen beobachten, begleiten und fördern die Kinder. Sie geben Hilfestellungen, wo sie nötig ist und regen an, wenn Kinder Hilfe benötigen.

Ein Sprichwort beschreibt dies zutreffend:
 

„Das Gras wächst nicht schneller,
wenn man daran zieht.“


Die wesentlichen 3 Schwerpunkte des lebensbezogenen Ansatzes entsprechen unserer pädagogischen Auffassung von pädagogischer Arbeit, Bildung zum Wohle des einzelnen Kindes.

1. das freie Spiel

2. gezielte Aktivitätsangebote

3. die Projektarbeit


Der Start und das Ende eines jeden Tages in der KiTa soll den Kindern Geborgenheit und Sicherheit geben. Hierzu praktizieren wir auf die Kinder zugeschnittene Begrüßungs- und Abschiedsrituale, bei denen die Eltern und die Mitarbeiterinnen eine wichtige Rolle spielen (winken, ein kleines Küsschen, zur Tür begleiten, zum Abschied Eigentumsfach ausräumen). Bekannte und eingespielte Handlungsweisen mit ihrem Wiedererkennungswert geben den Kindern individuelle Handlungssicherheit für den weiteren Tagesverlauf. Dazu kommen noch feste Auffang- und Ankerpunkte im Verlauf des Tages, damit sich die Kinder im reichhaltigen Erlebnisangebot nicht selbst verlieren.
 

Kind sein

 

Unberechenbar

Lachen, wo es sich nicht gehört

Weinen, weil es weh tut

Schmusen, wie noch nie

Schreien, weil es Spaß macht

Streiten, dass die Fetzen fliegen

Fragen – bis es keine Antwort mehr gibt.

(Sieglinde Eich-Ganske)


Für unsere Arbeit ist die positive Haltung des Personals von großer Wichtigkeit.
Folgende Voraussetzungen sollten vorhanden sein, um eine gute Beziehung zwischen:

Erzieher/n und Kind
Erzieher/n und Eltern
Erzieher/n und Kooperationspartner
und dem Team untereinander, aufzubauen und zu erhalten:


- Empathie   (Einfühlendes Verstehen )
- Akzeptanz   (Jeder soll in seiner Person wertgeschätzt und angenommen sein)
- Kongruenz   (Übereinstimmung)
- Authentizität   (Echtheit)

Durch diese wohlwollende und sachkundige Zuwendung stärken wir das Urvertrauen der Kinder und fördern die Entwicklung ihrer Persönlichkeit. Das Kind gewinnt an Selbstvertrauen, nimmt seine eigenen Befürchtungen wahr und erlernt mit Neuem und Unbekanntem umzugehen.

Um die Potenziale des Kindes zu erkennen und zu fördern ist eine ganzheitliche Betrachtungsweise notwendig, da auch das Umfeld des Kindes einen erheblich prägenden Anteil an seinem Leben hat. Frei nach Fröbel „Frei dem Spiel“ haben die Kinder während der gesamten Freispielzeit die Möglichkeit die Räume der Einrichtung inklusive des Außenbereiches zu nutzen.

 

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